Logo 1 Martin Monschau, facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Homöopathie und Chirotherapie Apollinariskirche 1
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Impfungen

Informationen zum Thema Impfungen



Allgemeines

Bei einer aktiven Immunisierung, auch Impfung genannt, werden dem Körper abgeschwächte oder abgetötete Erreger, (gentechnisch hergestellte) Erregerbestandteile oder abgeschwächte Giftstoffe verabreicht. Sie sind in der Lage, den Körper zur Bildung eigener Abwehrstoffe, sogenannter Antikörper zu veranlassen ohne die Erkrankung selber hervorzurufen. Die gebildeten Antikörper schützen dann den Organismus bei einer späteren Ansteckung mit dem Krankheitserreger. Dieser Impfschutz hält in der Regel nur einige Jahre, so dass Auffrischungsimpfungen notwendig sind.

Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht mehr. Es liegt in der Verantwortung eines/einer jeden Einzelnen, ob er/sie sich oder seine/ihre Kinder impfen lässt. Es gibt jedoch öffentliche Empfehlungen für bestimmte Impfungen, insbesondere für Kinder. Nur ein vollständiger Impfschutz bewahrt vor der entsprechenden Krankheit. Selbst scheinbar harmlose Kinderkrankheiten können schwere Komplikationen auslösen, die dann unter Umständen zu schweren Behinderungen führen. Außerdem können nur durch ein breit angelegtes Impfprogramm bestimmte Krankheiten ausgerottet werden, wie dies bei den Pocken schon weltweit und bei der Poliomyelitis (Kinderlähmung) auf dem amerikanischen Kontinent gelungen ist.

Gerade aus dem Kreis der naturheilkundlich oder homöopathisch tätigen Ärzte werden aber Impfungen immer wieder abgelehnt, ja sogar verteufelt. Dem vermag ich mich, obwohl ich auch diese Therapieformen anwende, nicht anzuschließen. Ich halte Impfungen bei richtiger Anwendung für einen Segen und eine der größten Errungenschaften der Menschheit.

Für eine Impfung sprechen folgende Argumente:

Gegen eine Impfung sprechen folgende Argumente:

Impfschäden, -komplikationen und -nebenwirkungen

Nach allen Impfungen können örtliche Rötung, Schwellung und Schmerzen auftreten, gelegentlich verbunden mit grippeähnlichen Symptomen einschließlich Temperaturerhöhung, Schüttelfrost, Kreislaufreaktionen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Manchmal schwellen auch die örtlichen Lymphknoten an. Selten treten allergische Reaktionen (u.U. bis hin zum allergischen Schock) auf. Außerdem können Erkrankungen des Nervensystems mit bleibenden Nervenschäden auftreten. Speziell bei den Hepatitisimpfungen wurden auch vorübergehende Veränderungen der Leberwerte festgestellt.

Wie bei jeder Spritze können an der Injektionsstelle Blutungen, Blutergüsse und Entzündungen auftreten.

Die Behauptung, dass die Masern-Impfung Autismus verursache, ist mehrfach widerlegt worden und ist auf eine gefälschte Studie (m.E. kriminelles Verhalten des Verfassers) zurückzuführen.

Dass Impfschäden bei uns teilweise überbewertet werden, ist wohl darauf zurückzuführen, dass gerade aufgrund der guten Durchimpfung in unserer Bevölkerung bestimmte Krankheiten nur noch selten auftreten. So ist das furchtbare Krankheitsbild der Kinderlähmung hier kaum noch bekannt.

Wann sollte nicht geimpft werden?

Wie immer gibt es aber auch hierbei Ausnahmen.



Sehr gute und umfangreiche Informationen zum Thema Impfen und zu den einzelnen Impfungen finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Institutes:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/impfen_node.html